Brief von Dr. Klaus Dietze zu einer Partnerschaft von Wert!

                   Leon Tsoukernik (King's Casino) & Dr Klaus Dietze (MSM Sportmarketing)

Die MSM Sportmarketing GmbH, Lizenznehmer der Poker-Bundesliga und das King's Casino in Razvadov (CZ) pflegen seit mehreren Jahren eine Partnerschaft von außergewöhnlichem Wert.

Der Leser wird sich fragen, wie es möglich ist, in dieser Branche eine Partnerschaft aufzubauen und diese über einen relativ langen Zeitraum auch am Leben zu erhalten? Eine Frage, welche an Bedeutung zunimmt, wenn man weiß, dass beide Partner die Pokerspieler des jeweils Anderen umwerben, um ihn an seine Spieltische zu bekommen. Die Ursache für die erfolgreiche Partnerschaft liegt in den Unterschieden des jeweiligen Tätigkeitsfeldes begründet.

Während auf den Turnieren der Poker-Bundesliga der Pokerspieler seine Fähigkeiten im attraktivsten Kartenspiel der Gegenwart, für eine relativ geringe Startgebühr, vervollständigen kann und dabei der Sport und die Unterhaltung im Mittelpunkt steht, geht es im Kings Casino neben der Unterhaltung doch schon ausschließlich um den Erfolg, sprich um attraktive Geldpreise, welche auch entsprechende Startgebühren ( Buy In) erfordern.

Während der Spieler auf Turnieren der Poker-Bundesliga über einen langen Zeitraum die Möglichkeit hat sich vom Anfänger zum professionellen Spieler zu entwickeln, sollte ein Turnierteilnehmer im Kings Casino doch schon über professionelle Spielerfähigkeiten verfügen. Das Leben, sprich der Geldbeutel, würde ihn ansonsten sehr schnell eines besseren belehren.

                             King's Casino Rozvadov                                            Poker-Bundesliga                                                   

Worin besteht nun das Gemeinsame? Auf Turnieren der Poker-Bundesliga kann der Pokerspieler regelmäßig seinem Hobby nachgehen, im Laufe der Zeit seine spielerischen Fähigkeiten verbessern, um zu besonderen Anlässen auch einmal auf einem der attraktiven Turniere im Kings Casino teilnehmen zu können, um dort auch zu bestehen. Ein dortiger Start wird dadurch erleichtert, da die MSM Sportmarketing GmbH regelmäßig auf Meisterschaften und Serienfinals für die Besten Buy In`s für Rozvadov ausspielt. Diese Preise werden von Sponsoren u. a. auch vom Kings Casino zur Verfügung gestellt.

Und das mit Erfolg. Es vergeht keine Woche, in der nicht mehrere Spieler der Poker-Bundesliga aus Leipzig, Dresden, Chemnitz, Suhl oder anderen Orten zu einem der attraktiven Turniere nach Rozvadov fahren.

Die dortigen Erfolge unserer Spieler in den vergangenen Jahren in allen klassischen „King's Turnieren“sprechen eine beredte Sprache.

Den bisher größten Erfolg allerdings konnte unsere Partnerschaft mit der Organisation der EPSC (European Poker Sports Championship) erzielen. Diese ersten beiden „Europameisterschaften für Jedermann“, wie es der Sache nach korrekt auf Deutsch heißen müsste, hat mit über 2700 Teilnehmern im Januar diesen Jahres verdeutlicht, wie wichtig Pokerturniere sind, welche auch von „Jedermann“ finanzierbar sind. Die Möglichkeit des Erwerbes eines Meistertitels, als Ergebnis einer außerordentlichen sportlichen Leistung, ist eine Motivation außerhalb monetärer Gründe für eine Teilnahme an Pokerturnieren. Eine Erkenntnis, welche bereits in den acht durchgeführten Bracelet Meisterschaften der Poker-Bundesliga erkannt und nun auch wieder mir den genannten Europameisterschaften verdeutlicht wurde.

Ein eventueller sportlicher Erfolg im Pokersport ist nicht gebunden an finanzielle Risiken.

Ein Leitgedanke, welcher die Arbeit der Poker-Bundesliga prägt und mittels der Partnerschaft mit dem „King's Casino“ auch im professionellen Bereich umgesetzt wird.

Dr. Klaus Dietze

 

Quelle: Poker-Bundesliga


Danksagung

Lieber Klaus Dietze und Tassilo Wik, das ist wieder der absolute Hammer. Barrierefreie Events für Gehörlose. 100 % Inklusion! Einfach spitze - diese Gebärdensprachdolmetscherin bei der deutschen Meisterschaft 2015 in Leipzig! Hut ab! Vielen tausend Dank dafür! Das war wirklich eine gelungene Pokerveranstaltung. Wir kommen natürlich auf jeden Fall wieder. Übrigens: Einen guten Rutsch ins neue Pokerjahr!

 

Bericht: Bernd Metschke

 


Bezirksmeisterschaften Leipzig 2015

Mit der gestrigen Bezirksmeisterschaft Leipzig 2015, die im Fair Play im Falstaff in Leipzig stattfand, ist nun bereits die zweite Bezirksmeisterschaft in Sachsen in diesem Jahr Geschichte.

56 Spieler nahmen fast pünktlich 14:00 Uhr den Kampf um die Nachfolge von Robert Hänig (2014) und Marcel Heinz (2013) um den begehrten Titel auf. Vorweg erwähnt, Robert Hänig wurde 5. und Marcel Heinz 4. Mit diesen Platzierungen erbrachten sie  wiederholt den Beweis, dass unser Spiel kein reines Glücksspiel ist. Neuer Bezirksmeister wurde Jörg Berger aus Wurzen (Bildmitte) vor Steffen Räder aus Pirna (links) und Tobias Keil ebenfalls aus Wurzen (rechts).

Auf der Suche nach  etwas spektakulären über dies man berichten sollte stellte ich fest, dass dies eines der seltenen Turniere war, welches unauffällig ohne besondere Nebeneffekte verlief. Das soll aber keine Negativbewertung sein. Ganz im Gegenteil, es war ein sehr schönes, ruhig verlaufenes Event. Trotzdem sollten zwei bemerkenswerte Fakten hervorgehoben werden.

 Zum einen haben zwei Spieler der siegreichen Mannschaft, welche jüngst den Teamcup 2015/II in Pößneck gewonnen haben, mit Platz 1 und 3 hervorragende Plätze belegt. Ein endgültiger Beweis dafür, dass in Wurzen nicht nur bundesweit bekanntes Gebäck hergestellt, sondern auch hochwertiges Poker gespielt wird. Nur Steffen Räder vom Verband der Hörgeschädigten gelang es, sich zwischen die beiden Wurzener zu schieben. Alle 3 verdienen unseren größten Respekt.

 Zum anderen konnten wir einen der Gründungsväter der MSM Sportmarketing GmbH, Sponsor und Förderer des Pokersports in Sachsen, Andrè Binger nach langer Zeit wieder einmal auf einem unserer Turniere begrüßen. Mit einem hervorragenden 7. Platz bewies er auch, dass er in der Zwischenzeit das Pokern nicht verlernt hat.

 Zurück zum eigentlichen Turnier. Neben dem Ehrengeschenk der MSM Sportmarketing für den neuen Bezirksmeister, Pokale, Medaillen und Qualifikationen für das Finale der EPSC Serie für die Nächstplatzierten, erhielten die drei Erstplatzierten eine Direktqualifikation für die diesjährige  Deutsche Bracelet Meisterschaft.

 Abschließend ein herzliches Dankeschön an das Team vom Fair Play im Falstaff für die gute Rundumbetreuung unserer Teilnehmer.

Herzlichst

 

Euer Klaus Dietze

 

Quelle: Poker-Bundesliga


Bei dieser Meisterschaft stimmte mal wieder alles

Eigentlich sagen die Bilder das Wesentliche der am vergangenen Samstag stattgefundenen Bezirksmeisterschaft Chemnitz aus. Deshalb an dieser Stelle in aller Kürze die wichtigsten Fakten der Meisterschaft:

Samuel Weiß aus Mittweida ist der Bezirksmeister Chemnitz 2015. Ein neues Gesicht in der Familie der Poker-Bundesliga, welcher doch etwas überraschend den erfahrenen Thomas Kirchhof aus Leipzig im Heads Up besiegte. Vielleicht war es gerade seine Unerfahrenheit, welche ihn mit einer gewissen Unbekümmertheit die Endphase des Turnieres erfolgreich bewältigen lies.

Herzlichen Glückwunsch an Beide. Diese Wünsche beziehen sich auch auf den Drittplatzierten Alexander Klein aus Chemnitz. Alle 3 erhielten neben Pokal, Medaille, Ranglistenpunke und Bonuschips für die attraktive Herbstserie 2015, zusätzlich eine Direktqualifikation zur diesjährigen Deutschen Bracelet Meisterschaft am 28./29.12.2015 in Leipzig.

 

Hier die weiteren Final Table Teilnehmer:

Platz 4: Jan Kai Thiemer aus Frankenberg/Sa.
Platz 5: Chris Enders aus Sömmerda
Platz 6: Sven Kerstan aus Freiberg
Platz 7: Jens Schuhmacher aus Chemnitz
Platz 8: Stefan Michalek aus Salzmünde
Platz 9: Martin Dux aus Halle (Saale)
Platz 10: Stefan Bunk aus Merseburg 

 

Auch wenn unsere Freunde vom Verband der Hörgeschädigten dieses Mal nicht wie gewohnt die vordersten Plätze im Kampf um die Meisterschaft einnahmen, gehört durchweg allen ein dickes Kompliment für die perfekte Vorbereitung ihrer Heimstatt auf die diesjährige Meisterschaft. Die Bilder sprechen eine beredte Sprache.

Ein herzliches Dankeschön, vor allem an die fleißigen Helferinnen hinter der Theke.

 

Dr. Klaus Dietze (Text) und Bernd Metschke (Bilder)

 

Quelle: Poker-Bundesliga


Eine Kreismeisterschaft der besonderen Art

Ja, was war denn das Besondere? Zunächst die ganz nüchternen Fakten, welche in die Berichterstattung jeder Meisterschaft der Poker-Bundesliga passen würden: 51 Teilnehmer, welche nach 7-stündigem Kampf mit Rene Häusler aus Niederdorf letztendlich ein bekanntes Gesicht zum Sieger kürten. Damit hat er nach seinen beiden Titeln aus dem Jahr 2012 nun bereits zum dritten Mal Einzug in die “Hall of Fame” genommen. So eine Möglichkeit der Aufnahme in das Geschichtsbuch der Poker-Bundesliga war Michael Zander aus Leipzig nach einer Vielzahl von Turniererfolgen erneut verwehrt.

Im Kampf um die Meisterschaft bis zum Final Table hat eindeutig das spielerische Vermögen die Oberhand über den Spielverlauf. Danach wird am Final Table mehr und mehr der Glücksfaktor mittels Blindstruktur zur Weichenstellung des Geschehens. Spätestens im Heads Up liegt der Erfolg vielmals im Bereich des Zufalls. SO auch bei diesem Turnier, obwohl Michael Zander zu Beginn des Heads Up dominierend ins Finale startete. Am Ende musste er sich mit Platz 2 begnügen. Micha konnte damit aber sportlich und fair umgehen. Das Gleiche gilt übrigens auch für die Final Table – Qualifikanten: Torsten Zabelt aus Dresden (Platz 3), Andre Kühn aus Chemnitz (4), Jörg Gurbicz aus Freital (5), Sebastian Braun aus Frankenberg (6), Alexander Bergmann aus Jahnsdorf (7), Andriy Melnyk aus Leipzig (8), Lars Schmidt aus Glauchau (9) und Benjamin Behrens aus Erfurt (10) zu.

Der sportliche Ausgang sagt aber wenig über den Gesamtcharakter der Kreismeisterschaft Chemnitz 2015 aus. Ich habe mich in der Vergangenheit schon öfter über die Partnerschaft zwischen der Poker-Bundesliga im Bereich Ost und den Spielern aus dem Verband der Hörgeschädigten in unserer Region geäußert – und das immer absolut positiv. Alle meine Berichte waren geprägt von der großen Achtung, die ich diesen Menschen gegenüber aufbringe: Hochachtung und Respekt. Durch ihre Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und beispielgebendes Miteinander sind sie für mich, sowie für unseren Floorman Frank Huber und unsere Dealer, Vorbilder. Für uns war es ein Genuss, diese doch sehr aufwändig vorbereitete Meisterschaft durchzuführen. Deshalb sind wir auch gern der Einladung gefolgt, die erste Kreismeisterschaft Chemnitz in deren Vereinshaus auszurichten. Allen 16 hörgeschädigten Teilnehmern, deren Gäste aber vor allem den netten Frauen, die für das leibliche Wohl in den Räumen des Verbandes der Hörgeschädigten in Chemnitz gesorgt haben, gilt unser Dank. Es war eine sehr schöne Meisterschaft und wir freuen uns alle schon auf die diesjährige Bezirksmeisterschaft Chemnitz am 19. September an gleicher Stätte.

 

Dr. Klaus Dietze -Turnierleiter-

Bernd Metschke - Fotograph -

 

Quelle: Poker-Bundesliga


In diesem Siegerteam sind alle gehörlos!

Die dritte Mannschaft vom “Cadi Poker Team” aus Meerane gewinnt den fünften Mitteldeutschen Teamcup 2015.
Der nunmehr 5. Teamcup Mitteldeutschlands, der am 5. April im Leipziger Fair Play im Falstaff stat fand, war für alle Teilnehmer erneut ein Poker-Erlebnis der besonderen Art.
Immer versucht, den sportlichen Wert dieser Veranstaltung zu verbessern, wurde dieses Mal eine Kombination von Sit & Go und Freeze Out Turnier gewählt. Mittels dreier Sit & Go Tische und einem abschließenden Freeze Out Turnier wurde, bei getrennter Punktwertung für jeden einzelnen Spieler und deren Addition innerhalb der einzelnen Teams, der Gesamtmannschaftssieger ermittelt. Nach Abschluss der Veranstaltung waren sich alle Teilnehmer einig, dass dieser Mannschaftswettbewerb gegenüber den vorherigen Veranstaltungen wieder eine Niveauverbesserung beinhaltete und die Leistungen der mannschaftlichen Leistungen objektiver bewertete. Die Zukunft wird zeigen, inwieweit dieser Wettbewerb in dieser Form seine Fortsetzung finden oder weiter verbessert werden kann. Ein kritisches Element wurde bei allem Lobenswerten von einer Mehrzahl der Teilnehmer erwähnt. Es war die Länge der Veranstaltung (11 Uhr – 24 Uhr). Hier werden wir gemeinsam überlegen, inwieweit der Ablauf gestrafft werden kann.
14 Mannschaften mit jeweils 4 Mitgliedern nahmen den Kampf um den begehrten Wanderpokal auf.
Gestattet mir, dass ich über den Gesamtsieger des 5. Team Cups, der dritten Mannschaft vom Cadi Poker Team, noch einige Worte mehr verliere. Dr. Ingo Barth, Mike Gusko und Steffen Räder sind hörgeschädigt. Mit diesem Sieg haben sie erneut unter Beweis gestellt, dass ihr Behinderung keine Benachteiligung für unser Pokerspiel sein muss. Ganz im Gegenteil: meiner Meinung nach befähigen ihre stärker ausgeprägten anderen Sinne, sie eher unser schönes Hobby in höchster Qualität zu bewältigen.
Bernd Ulusoy, der Vorsitzende des “Cadi Poker Teams”, der Unterzeichner und die Mehrzahl der Teilnehmer der Meisterschaft haben sich gerade aus diesem Grund über den Erfolg dieser sympathischen Sportsfreunde besonders gefreut.
Herzlichen Glückwunsch!
Wir wissen, dass es neben den genannten Spielern noch eine Vielzahl von hörgeschädigten guten Pokerspielern in Sachsen gibt. Dirk Lenz (German 9 von 2013) und Viktor Schell (Bezirksmeister 2011) sind die bekanntesten und erfolgreichsten von Ihnen. Wir freuen uns deshalb schon alle auf die ersten Sächsischen Pokermeisterschaften für Hörgeschädigte am nächsten Samstag in Chemnitz.

 

Herzlichst,
Euer Klaus Dietze

 

Quelle: Poker-Bundesliga


Die deutsche Meisterschaft 2014

Hallo Poker Freunde,

 

jedes Jahr findet die deutsche Meisterschaft statt. Im Jahr 2014 erreichten wir einen Höhepunkt bezüglich der Anmeldungen von deutschen Hörgeschädigten. Die Anzahl belief sich dabei um 31 Teilnehmer. Klasse! Darüber hinaus wurden überraschenderweise zum ersten mal Dolmetscher eingesetzt, welchen alle auf einer Leinwandübertragen folgen konnten. Eine weitere Überraschung hielt das Fernsehen parat: der MDR verfasste einen Beitrag über die Teilnahme von Hörgeschädigten an dem größten Amateur Poker Turnier. Dabei wurden Themen angeschnitten, wie die Kommunikation und Integration mit den Hörenden, Körpersprache und Vorteile, die sich daraus ergeben.

 

Viktor Schell   


Deutscher Teamcup 2014

Die Titelverteidigung ist gelungen!!! Das Team um Nadine, Rene, Andreas und Dirk erreicht den Sieg durch eine super Leistung.
Was für ein Erfolg für die CPT ! Wir sind Teamcup Sieger 2014!!! Grandios was das Team um Nadine erreicht hat !! Drei Mannschaften tratten an zum Teamcup mit je vier Spieler. Ein tolles Turnier im Sit & Go Modus. Drei Runden spielte jedes Team an unterschiedlichen Tischen und am Ende stand fest die CPT belegt wieder Platz 1. Ein pefektes Ergebniss! Jungs und Mädels das habt ihr richtig fein gemacht. Ihr seid Klasse!
Auch ein großes Dankeschön an Viktor Schell, Alexander Franz, Dirk und Anett Lenz, die mit mir als eins von 16 Teams auch am Turnier teilgenommen haben.

 

Bericht: Bernd Ulusoy


“Pocket Seven” dominierte die Muldental Meisterschaft

Allgemein bekannt ist, dass der Arbeitsaufwand für die Durchführung von niveauvollen und gesetzeskonformen Pokerveranstaltungen mittlerweile vielfach durch die Auseinandersetzungen, welche wir mit Ordnungsämtern bzw. Verwaltungsgerichten führen müssen, mit beeinflusst wird. Soweit und ob immer gut, da bin ich mir nicht sicher. Sicherlich ist es für einen Ordnungshüter bzw. einen Richter nicht immer ganz einfach, nach dem bekannt werden einer geplanten Pokerveranstaltung bzw. einer ganzen Reihe von Pokerveranstaltungen zu erkennen, inwiefern da alles mit rechten Dingen zugeht.
Was ist die Folge? In der Mehrzahl der Fälle werden Verbote ausgesprochen, der Veranstalter ist gezwungen Rechtsmittel einzulegen und ab diesem Zeitpunkt müssen die ohnehin überlasteten Verwaltungsgerichte aktiv werden. Dieser Prozess zieht sich aus meinen Erfahrungen über viele Ebenen und Jahre hinweg. Es kostet allen Beteiligten viel Zeit und Geld. Wer sind die Nutznießer? Vielleicht noch in einigen Fällen Rechtsanwälte. Sie verdienen Geld daran und wie in den Fällen, mit denen wir es zu tun haben, lernt mein Anwalt etwas über das Pokerspiel im Allgemeinen und über Texas Hold’em im Besonderen dazu. Im Unterschied zu den Gesetzeshütern hat er sich aber auch vor Ort über das, was wir tun, informiert, in deren Folge er mein Unternehmen auch wissend vertritt. Diesen Eindruck habe ich oft von der Gegenseite nicht.
Dies alles ging mir wieder bei der gestrigen Kreismeisterschaft in Grimma durch den Kopf. 47 Spieler, Menschen der verschiedensten Couleur kämpften auf hohem Niveau 8 Stunden um das begehrte Kreismeister-Bracelet, um Pokale und Medaillen, um Ranglistenpunkte und Bonuschips für die kostenfreie Teilnahme an einem Ranglistenfinale. Alles in allem ein ganz normaler, legaler sportlicher Wettkampf. Erkennen kann man dies aber als solches nur, wenn man sich das vor Ort auch einmal ansieht. Würde das von dem oben genannten Personenkreis geschehen, würden alle Seiten viel Geld und Zeit sparen und die Verwaltungsgerichte könnten sich schwerpunktmäßig mit dem beschäftigen, wo wirklicher Schaden für die Allgemeinheit angerichtet wird.
Zurück zu dem was für uns wirklich wichtig ist: Es war wieder eine gut besuchte und sehr schöne Kreismeisterschaft. Nach 8 Stunden stand mit dem einheimischen Kevin Ulke der Sieger fest, welcher neben den bereits genannten Meriten noch ein Ticket für die 1. EPSC am 17. Januar 2015 in Rozvadov in Empfang nehmen konnte. Im Heads Up besiegt er seine Vereinskollegin vom “Pocket Seven Club” in Grimma, Ines Junge. Der Chemnitzer Alexander Franz, aus der Runde der beliebten und auf unseren Turnieren sehr gern gesehenen Gruppe der Gehörlosen, erreichte den hervorragenden dritten Platz.
Darüber besonders gefreut hat sich der “German 9″ Teilnehmer des vergangenen Jahres der “Chefleader” der Gehörlosen Dirk Lenz, welcher “nur” den 27. Platz belegte. Das hohe Niveau der diesjährigen Kreismeisterschaft wird auch dadurch verdeutlicht, dass der Deutsche Meister von 2011 Torsten Schlesier “nur” Platz 11, der Vorjahrssieger Jens Freibier Platz 12, der Gastgeber und erfahrene Turnierspieler Enrico Linke Platz 45 und die Preisträgerin der “Kings Master” von Düsseldorf, Franziska Kowski, gar nur Platz 46 belegte.
Über eines aber waren sich alle einig: Es war ein tolles Turnier, nicht nur für die Erfolgreichen!
Abschließend noch ein herzliches Dankeschön an die allein wirkende Chefin von “Frankis Kastanienpub”, Hut ab wie sie alles im Griff hatte.

 

Dr. Klaus Dietze -Turnierleiter-

 

Quelle: Poker-Bundesliga


Die German Nine der Deutschen Bracelet Meisterschaft stehen fest ....

Es wurde ein langer Tag beim Finaltag der Deutschen Bracelet Meisterschaft, die von der Poker-Bundesliga im Leipziger Westin Hotel veranstaltet wurde, aber gegen 22 Uhr waren die German Nine gefunden. Am 18. Januar 2014 wird der Final Table im King's Casino in Rozvadov gespielt und dem Sieger winkt neben einem Turnierticket zum GCOP Finale auch das begehrte Bracelet.

Es waren noch 372 von ursprünglich 890 Spielern, die gestern Sonntag, den 29. Dezember, an die Tische zurückgekehrt waren. Mit dabei war auch noch Sandra “Black Mamba” Naujoks aus Berlin. Von Anfang war sie unter Druck, konnte sich aber immer besser in Szene setzen und baute ihren Stacks kontinuierlich aus. Erst auf Platz 26 kam für sie als beste Dame im Feld das Aus. Kurz darauf war man schon auf der Bubble angelangt und nachdem es dort Marc Schauperl erwischt hatte, war man “in the Sachpreis”. Bis zum Finale Table durften sich die Spieler bereits über ein Ticket zur DPT im King´s Casino in Rozvadow freuen, wo es dann um einen garantierten Preispool von € 100.000 geht. Schneller als erwartet waren die Plätze dorthin vergeben und als der Final Table besetzt war, musste nur noch ein Spieler gehen, bis die German Nine ermittelt waren. Platz 10 ging schließlich an Karsten Peter Nielsen und danach ging die Party richtig los.

Die neun verbliebenen Spieler wurden vom Veranstalter Dr. Klaus Dietze geehrt und mit den notwendigen Infos für das Finale ausgestattet. Dieses wird am 18. Januar 2014 im King´s Casino gespielt und ist per Live Stream im Internet zu verfolgen. Alle Teilnehmer haben sich bis hierher schon Respekt verdient, hervorheben darf man aber ohne Frage Dirk Lenz. Mit dem Handicap als Gehörloser ist diese Leistung sicher doppelte Anerkennung wert.

 

Hier die German Nine 2013 in der Übersicht mit den Chipcounts für das Finale

 

Nico Zimmermann     5.730,000

Frank Bartel                 4.865,000

Andreas Thomas         3.865,000

Dirk Lenz                   3.760,000

Lars-Erik Gärtner       2.840,000

Michael Ungar             1.900,000

Kevin Barkow               1.880,000

Hans Drittel                  1.785,000

Wilfred Weiß                   720,000

 

Quelle: Poker-Bundesliga


Die erste Mannschaft vom “Cadi Club” aus Meerane gewinnt den ersten Mitteldeutschen Teamcup 2013

Der am vergangenen Samstag im Leipziger Fair Play im Falstaff stattgefundene “1. Teamcup Mitteldeutschland” war rundherum ein toller Erfolg.
8 Mannschaften mit jeweils 4 Teammitgliedern nahmen den Kampf um die begehrten Siegerpokale auf. Diese attraktiven Glaspokale werden übrigens von unserem Poker Bundesligaspieler Uwe Brüstl vom Laserfotoshop.de gefertigt und sind auf Grund ihrer Attraktivität auch für andere Veranstalter sehr zu empfehlen.
Die erwähnte Attraktivität ließe sich auch bedenkenlos auf das Turnier übertragen. Gespielt wurden 3 Sit & Go Runden, wo jeweils nach der Platzierung am 8er-Tisch der Spieler zwischen 2 und 10 Punkte erhielt. Es spielten niemals zwei Spieler einer Mannschaft zusammen an einem Tisch. Nach Beendigung jeder Runde wurden die Einzelergebnisse für jede Mannschaft addiert, wobei das schlechteste Einzelergebnis einer Mannschaft gestrichen wurde.
Nach 3 Runden gab es mit dem “Cadi Poker Club” aus Meerane einen überlegenen Sieger. Bernd Ulusoy, Viktor Schell, Heiko Wagner und Sascha Schneiderheinze boten die geschlossene Mannschaftsleistung. Den Erfolg der Spieler aus dem Zwickauer Land machte mit ihrem 2. Platz die 2. Mannschaft vom “CPC” perfekt. Chapeau ihr Frauen und Männer um Bernd Ulusoy! Ihr seid nicht nur sympathische Mitmenschen, sondern auch gute Pokerspieler.
Nicht unerwähnt sollte der 3. Platz vom Team “Sachsen 1″ sein. Nach einer sehr guten ersten Runde wurde eine noch bessere Platzierung durch ein “Schwächeln” in der zweiten Runde verbaut.
Das beste Einzelergebnis erzielte Heiko Wagner mit 26 Punkten (2 x Pl. 1 + 1 x Pl. 4) vor Katja Marle mit 25 Punkten (1 x Pl. 1, 1 x Pl. 2 und 1 x Pl. 3), eine tolle Leistung von Beiden.
Starke Einzelergebnisse wurden sicherlich in allen Mannschaften erbracht, jedoch die mannschaftliche Geschlossenheit bzw. Ausgeglichenheit im Vergleich zum CPC war nicht so stark ausgeprägt. Dies wird mit großer Wahrscheinlichkeit Ansporn für alle Mannschaften sein, zum nächsten Teamcup dem CPC die Krone zu entreißen. Ich bin gespannt, wie dann der Cadi Poker Club mit der Rolle der Gejagten fertig wird. Voraussichtlicher Termin für den 2. Teamcup wird im November 2013 sein.

1. Mitteldeutscher Teamcup 2013 – Ergebnisliste
Platz & Teamname Spieler 1 Spieler 2 Spieler 3 Spieler 4 Punkte
1. Cadi Poker Club 1 B. Ulusoy, V. Schell, H. Wagner, S. Schneiderheinze 66
2. Cadi Poker Club 2 N. Czarnetzki, R. Häusler, A. Gumprecht, A. Kühn 61*
3. Sachsen 1 M. Zander, Ch. Zander, B. Dassow, K. Dietze 61*
4. Spielg. Thü. 2/ Sa.1 M. Förster, K. Marie, M. Stiegler, St. Göpel 60
5. Pößneck 1 O. Grützen, .Rozanowske, K. Linke, M. Hopfe 59
6. Thüringen 1 Ch. Enders, V. Enders, M. Hellmich, K. Hildesheim 54
7. Dresden 1 U. Anders, .Diesendorf, U. Günther, S. Halang 52
8. Leipzig 1 F. Stockhaus, Wiedermann, Th. Büschel, K. Frencl 49

* Bei Punktgleichheit entschied die Höhe der Streichergebnisse
Dr. Klaus Dietze

 

Quelle: Poker-Bundesliga


Die 5. Offene Deutsche Bracelet Meisterschaft 2012 der Poker-Bundesliga in Leipzig

Wie schon in den letzten beiden Jahren fand die „Deutsche Bracelet Meisterschaft 2012“ unter Hörenden am 28. und 29. Dezember 2012 wieder in Leipzigs Luxushotel „The Westin“ statt.
Ein kurzes Resümee:
Mit 981 Teilnehmern, unter denen 13 Gehörlose aktiv am Turnier teilnahmen, war die 5. Deutsche Bracelet Meisterschaft die zahlenmäßig stärkste Meisterschaft, welche je in Deutschland gespielt wurde. Das goldene Poker-Bundesliga Bracelet ist mit vier schwarzen Brillanten, vier roten Rubinen und vier gelben Saphiren besetzt. Außerdem gab es bis zum 20.Platz jede Menge tolle Preise (Pokale, Medaillen, Tickets fürs Casino und Ehrengeschenke vom Sponsor) zu gewinnen.
Diese Meisterschaft (Deutschlands größtes Pokerfest des Jahres) wurde n zwei Startheats mit jeweils maximal 500 Teilnehmern gespielt. Am zweiten Tag wurden die beiden Teilnehmerfelder zusammengeführt.
Folgende 13 Gehörlosen-Teilnehmer aus verschiedenen Bundesländern nahmen teil: Viktor Schell, Alexander Franz, Uwe Oehme, Rene Seibicke, Thomas Senkel, Patrick Heidrich, Mario Tautorat, Ronny Keller, Rene Badeda (alle Sachsen), Hendrik Käbisch (Brandenburg),Danielo Oehler (Thüringen),Oliver Grothkopp und Wolfgang  Peuchert (beide Bayern).
Alle wünschten sich eine etwas bessere Platzierung als im Vorjahr. Viktor Schell, Thomas Senkel, Ronny Keller, Danielo Oehler und Oliver Grothkopp schafften es, sich für den nächsten Tag zu qualifizieren. Dank guter Leistungen und vielleicht auch etwas Kartenglück!
Die drei besten Gehörlosenspieler: Danielo Oehler hatte mit K - 10 eine einfache Entscheidung und ist nach kurzen Überlegungen All-in gegangen. Der Gegner hielt 8 - 4 dagegen und nachdem das Board mit J - Q, - 3 - 6 -8 gedealt wurde, musste sich Danielo mit dem sensationellen 36. Platz verabschieden. Großen Respekt an Danielo!
Viktor Schell war am Flop K - 5 - 9 mit K - 5 All-in. Der Gegner callte K - 9. Der Turn war eine 7 und der River eine 3. Viktor hat den 96. Platz erreicht. Er zeigt eine besonders konstant gute Leistung, sodass er ständig an der Kreis-, Bezirks und Landesmeisterschaft teilnimmt.
Oliver Grothkopp ging mit A - Q nach einer Bedenkzeit All-in, allerdings hielt sein Gegner dagegen. Leider musste Oliver sich mit den 110. Platz zufriedengeben. Mit etwas mehr Glück hätte er sicherlich noch weiterer Plätze nach oben steigen können.

Es war eine gelungene Pokerveranstaltung für die Gehörlosen, die erfolgreich unter Hörenden gespielt haben. Einige haben bessere Platzierungen als im Vorjahr erreicht. Hut ab!

 

Bericht und Foto: Bernd Metschke


Die 4. Offene Deutsche Bracelet Meisterschaft 2011 der Poker-Bundesliga in Leipzig

Der Höhepunkt des Jahres ist für viele die Teilnahme an der „Deutschen Bracelet Meisterschaft“.
Die 4. „Deutsche Bracelet Meisterschaft 2011“ der Poker-Bundesliga wurde am 28./29. Dezember 2011 in Leipzig im Luxushotel The Westin durchgeführt.
Aufgrund des großen Erfolgs des letzten Jahres haben sich die Verantwortlichen der Poker-Bundesliga dafür entschieden, die Austragung der Meisterschaft erneut nach Leipzig zu vergeben. Die geplante Zahl von 999 Teilnehmern aus den verschiedenen Bundesländern wurde wohl erreicht, mitunter auch interessieren 21 Gehörlose. Das hat einen neuen Rekord für das größte Amateur Pokerturnier in Deutschland aufgestellt. Im Vorjahr haben nur 4 Gehörlose aus Sachsen daran teilgenommen.

Dort wurde ein Texas Hold`em No-Limit Turnier im Freeze-Out Modus (es gibt keinen Möglichkeiten für Rebuys und Add-ons) in zwei Vorrunden (Heats) gespielt. Die Teilnehmer starteten vormittags in einem Heat und andere Teilnehmer abends im 2. Heat. Am nächsten Tag spielten die verbleibenden Spieler in einem gemeinsamen Freeze-Out den Deutschen Bracelet-Meister 2011 aus. Für "Frühaussteiger" gab es die Möglichkeit der Teilnahme an einem Side-Event. Auch hier erwartet alle Teilnehmer ein riesiger Preispool mit attraktiven und wertvollen Preisen.
Erstaunlicherweise haben sich die 9 Gehörlosenspieler für den Finalrunde qualifiziert. Das ist eine tolle Anerkennung.
Am Finaltag ergab sich dann doch noch ein Kopf an Kopf rennen unter den Gehörlosen, wer es am weitesten im Turnier schafft. Der beste Gehörlose Viktor Schell, der im Sommer als Bezirksmeister in Thüringen unter Hörenden wurde, schied als hervorragender 111.Platz aus. Der zweitbeste Mario Tautorat belegte einen zufriedenen 174.Platz. Der drittbeste Alexander Franz hat den 175.Platz belegt. Viktor Schell und Alexander Franz erreichten viel bessere Platzierungen als im Vorjahr 2010.
Das beliebstes Hobby macht am meisten Spaß, was zu erlebnisreichen, spannenden und interessanten Pokermomenten führte.

 

Bericht und Foto: Bernd Metschke


Thüringen machte den Anfang

In Suhl fand am vergangenen Samstag die erste diesjährige Bezirksmeisterschaft statt und mit einem Satz ausgedrückt: alles war wie immer in Thüringen perfekt! Angefangen von der angenehmen Atmosphäre in Schlickwillys Billardcafe unter der gastronomischen Leitung von Thomas Lohfink, über die strafe Turnierleitung von Floorman Frank Huber bis zur Palette der Preise (Bracelet, Pokale, Ehrenmedaillen und Erinnerungsgeschenke) entsprach alles dem Anspruch einer niveauvollen Meisterschaft.
Entscheidend für das Prädikat „niveauvoll“ war allerdings die Qualität des Pokerspiels. 40 Spieler aus immerhin 6 Bundesländern beteiligten sich am Kampf um das begehrte Bracelet. Am Final Table spielten 6 Thüringer, 3 Bayern und ein Sachse. Letztendlich gelang es Viktor Schell aus Chemnitz in einem 40 minütigen Heads Up Rasmus Neikes aus Neufahrn b. Freising zu besiegen.

Bundesliga Poker-Bezirksmeisterschaft 2011 – Viktor Schell (Mitte)

Dieser Sieg unseres langjährigen Sportsfreundes Viktor hat eine weitere Besonderheit. Es ist aus meiner Kenntnis der erste Meistertitel eines Gehörlosen in unserer Region. Auch wenn all unsere Gehörlosen Mitspieler als gleichwertige Mitspieler anerkannt und geschätzt werden, vergessen wir manchmal, dass sie ein zusätzliches Handicap zu tragen haben. Desto höher ist der Erfolg unseres sympathischen Mitspielers Viktor Schell einzuordnen. Ohne den Erfolg der anderen Spieler, vor allem dem von Rasmus Neikes gering schätzen zu wollen, war die Freude über den Sieg von Viktor ungeteilt.
Herzlichst,


Euer Klaus Dietze

 

Quelle: Poker-Bundesliga


Die 3. Offene Deutsche Bracelet Meisterschaft 2010 der Poker-Bundesliga in Leipzig

Am 28. u. 29. Dezember fand in Leipzig die „Deutsche Bracelet Meisterschaft 2010“ der Poker-Bundesliga unter Hörenden statt.
Das Zweitagesturnier wurde in Leipzigs Luxushotel „The Westin“ durchgeführt, das sich in einem großen Ballsaal befand. Es geht auf dieser Veranstaltung der Poker-Bundesliga um Sport, Vervollkommnung der eigenen Spielweise, um Anerkennung u. Spaß am Spiel.
848 Pokerfreunde kamen aus dem gesamten Bundesgebiet, darunter 4 Gehörlosenspieler Viktor Schell aus Chemnitz, Alexander Franz aus Chemnitz, Thomas Senkel aus Borna u. Christian Fredersdorf aus Dresden, die alle seit in diesem Jahr Mitglied der Poker-Bundesliga sind, an, um den Kampf um das goldene Bracelet ( besetzt mit 4 Diamanten, 4 Rubinen u. 4 Saphiren ) aufzunehmen. Neben Ruhm, Ehre u. dem goldenen Bracelet wurden auch noch attraktive Sachpreise, Reisen nach Las Vegas u. Start bei attraktiven Turnieren ausgelobt.
Die vom Organisator Herr Dietze (Manager aus dem Bereich des Profisportes Fußball u. Eishockey) nicht angestrebte Spielerzahl von 1000 wurde nicht erreicht. Die Ehrengäste Sandra Naujoks, die eine professionelle deutsche Profipokerspielerin ist, u. Ex-Handballprofispieler Stefan Kretzschmar waren anwesend.
Der Turnierstart für Durchgang 1 begann nach der Begrüßung. Für das Finale am nächsten Tag konnten sich nur 500 Pokerspieler qualifizieren, ein nervenaufreibender und harter Kampf zog sich auch in Durchgang 2 fort. Das beliebteste Pokerspielvariante ist No-Limit Texas Hold`em (Pokerregeln - Jeder Spieler beginnt mit einem Chips von 20000. Die Blinds (Mindesteinsatz) starten bei 25/50 und werden alle 20 Minuten erhöht).
Leider sind Alexander Franz (Level 8 - 740. Platz), Viktor Schell (Level 9 - 714. Platz) u. Thomas Senkel (Level 12 - 435. Platz) am ersten Turniertag bereits ausgeschieden. Hut ab, dass es Christian Fredersdorf bis zum Finaltag geschafft hat u. ist als 200.Platz zufrieden ausgeschieden. Alle Pokerspieler sind nicht so enttäuscht. Es war bisher ein einmaliges Erlebnis, alle haben es sehr genossen, dran teilzunehmen.

 

Bericht und Foto: Bernd Metschke